Das hängt ganz von der Nutzung des Raumes und dem erwünschten Effekt ab. Geht es um die Dämpfung niedriger Frequenzen (Bässe), ist ein geringer Lochungsgrad (< 10 %) zu empfehlen.
Wird jedoch eine Dämpfung über das gesamte Frequenzspektrum gewünscht, sollte der Lochungsgrad zwischen 10 und 20 % liegen.
Zur Dämpfung hoher Frequenzen sollte der Lochungsgrad über 20 % liegen.
Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass der Lochungsgrad nicht das einzige Kriterium ist. Einbauhöhe und Dämmschicht können erheblichen Einfluss auf das Dämmverhalten haben.
Gips-Lochplatten lassen sich so anordnen, dass sie den Schall ebenso absorbieren wie andere poröse schallabsorbierenden Materialien wie z. B. Mineralwolle. Durch Veränderung von Einbauhöhe, Art der Lochung und Dämmschicht kann man zum gewünschten Ergebnis kommen.
Ferner sind Produkte aus Gipskarton in der Lage, den Schall diffus zu reflektieren, insbesondere in Räumen, wo sie sich an Decke und Wänden befinden. Eine Gips-Lochplatte mit einem Dämpfungskoeffizienten, der niedriger liegt als beim porösen Dämmmaterial, hat eine ebenso große Wirkung wie dieses.